atmen

Susanne Wagner, geboren 1974 in Bülach, aufgewachsen im Zürcher Unterland. Studium der englischen Literaturwissenschaten und Linguistik, der Sinologie (Antikchinesisch) und des Völkerrechts and der Universität Zürich. Langjährige Tätigkeit als Übertragungsspezialistin für Blindenschrift bei der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Zürich. Seit 2019 Atemtherapeutin und -pädagogin nach Middendorf in eigener Praxis und tätig als Erwachsenenbildnerin und Web-Redaktorin.

Susanne Wagner Porträt

basteln

Ich habe Vorlieben entwickelt für den Zwischenraum, für einen gewissen Minimalismus mit wenigen Elementen, die für sich sprechen dürfen. Klare Aussagen und klare Farben mit guten, aber auch überraschenden Kontrasten möchte ich zeigen. Es erinnert mich ein wenig daran, wie es ist, die Farbstifte, die ich als Kind zum Zeichnen und Malen brauchte, wieder hervorzunehmen und zu schauen, was aus den Farben entstehen will. Lieber nur eine Seite anstatt unzählige verschiedene, lieber nur eine Spalte Text, anstatt eine horizontalen Informationslawine. Dafür ein Fontpairing, welches den Augen des Lesenden schmeichelt und mich jedesmal erfreut, wenn ich es anschaue. Inhalt und Darstellung sollen sich ergänzen, sich ein Gegenüber sein können. Vielleicht auch in Auseinandersetzung miteinander.

Tabula rasa

«Tabula rasa» habe ich dieses Webprojekt genannt, als ich vor ein paar Monaten im Frühling die letzten vier Jahre des Web-Inhaltes von mettmenhas.li vom Server nahm. Es passte (mir) nicht mehr. Eine Art virtueller Komposthaufen war gewachsen, den ich nicht umgraben mochte. Nun ist auf den Herbst die Zeit gekommen, noch einmal neu zu beginnen und ausgehend vom leeren Raum das zu platzieren, was mir wichtig ist. Zu Anfang meiner Web-Basteleien ging es mir oft darum, etwas zu tun, bloss weil es technisch möglich war oder ich gerade entdeckt hatte, wie ich es mir zu Nutze machen konnte. Nicht alles, was möglich ist, ist jedoch eine Augenweide oder dient der Orientierung. So war es an der Zeit, vom leeren Tisch aus zu arbeiten, auch um mir bewusst zu werden, was mir wichtig ist, welche Mittel ich einsetzen will um meine «innere Seite» ins Web zu bringen. Lieber wenige und dafür aussagekräftige Bilder, anstatt ganze Galerien.

Scheitern zur Eigenmotivation

Was interessiert mich so am virtuellen Basteln? Es ginge viel schneller und das Resultat wäre wohl besser, wenn ich einen Profi ans Werk liesse beim Webdesign. Nur die Freude und Erfüllung, die mir dadurch verlorgen ginge, das wäre eine Tragödie. Durch das Basteln, das unermüdliche Ausprobieren und Scheitern gelange ich in eine Zustand der maximalen Aneignung der Materie. Lernen durch Erfahrung. Das will ich. Und dabei sehe ich, was ich kann und wie ich stetig dazulerne (und wieder vergesse). Auch für «Tabula rasa» habe ich noch viele Ideen, von denen ich zum Teil überhaupt nicht weiss, wie und ob ich sie umsetzen werde. Manche gehen mit dem Vorhaben zusammen, wieder einen Anlauf zum PHP-Lernen zu nehmen. Andere sind Spinnereien für Animationen, die vielleicht lustig sind zum Ausprobieren, aber nicht unbedingt praktisch für den Alltag. Doch das ist auch der Reiz am Basteln für mich - Experimentieren, Forschen, Tüfteln, Knurren und irgendwann zufrieden und glücklich sein oder mir Hilfe holen.

Von Hand

Handgestrickte Socken Mein Forscher- und Entdeckergeist belässt es nicht beim Kontakt mit der virtuellen Welt. Das Auge kann eine gelungene Webseite genüsslich anschauen, die interessanten Texte regen den Geist und das Denken an - nur die anderen Sinne verlangen auch nach Erfüllung ihres Daseinszweckes. Wirkliche mit der Hand zu arbeiten und ganz zu spüren, worum es dabei geht, das vermag die virtuelle Welt mir nicht zu geben. Deshalb werde ich weiterhin Papierchen zu Tierchen falten und Socken und Söckchen stricken. Wer einen Wunsch oder eine Bestellung hat, darf sich gerne bei mir melden! Mail schreiben

fragen

«Kommen Menschen mit vielfarbnen Fragen / Geht zu Sokrates antworte ich», schreibt Rose Ausländer einem ihrer Gedichte. Ja die Fragen bringen Farbe ins Leben. Es gibt bekanntlich keine dummen Fragen - dumm ist nur, keine Fragen zu haben. Fragen können aber auch zermürben und zerstören, sie haben die Macht des Verhörs, des Selbstzweifels.

Welches ist die wichtigste Frage? Welches die spannendste? Welche Fragen stellen Sie jemandem, welche nicht? Gibt es andere Möglichkeiten als das Fragen um zu Antworten zu kommen?

Welche Fragen stellen Sie, wenn Sie keine Antworten geben wollen? Welche Fragen haben Sie nie gestellt und brennen Ihnen unter den Nägeln?

spielen

Ob das Leben ein Spiel ist? Grosse Begeisterung kann ich für Spiele wie Dodelido aufbringen. Lachen erwünscht. Auch Farben spielen da eine grosse Rolle. Das Spielen scheint mir eine Form von Basteln zu sein, die ich aber nur in Gesellschaft geniessen kann.

Resonanz im Spiel

Auch bei der Musik ist das Zusammenklingen das Salz in der Suppe. Aktiv spiele ich derzeit vor allem das Alphorn. Am liebsten mit dem Quartett «Die schrägen Vögel» unter der Leitung von Priska Walss. Der Kontrabass steht gelangweilt in der Ecke und wartet auf Besuch und/oder bessere Zeiten.

Bereits im Kalender steht jedoch die Singwoche der Pro Musica 2020 in Ilanz. Alle Jahre wieder ... das möchte ich nicht missen.

Alphornquartett

Auftritt evtl. im November 2019 in Zürich, Informationen folgen

staunen

Achtung! Dieser Blindtext wird gerade durch 130 Millionen Rezeptoren Ihrer Netzhaut erfasst. Die Zellen werden dadurch in einen Erregungszustand versetzt, der sich über den Sehnerv in dem hinteren Teil Ihres Gehirns ausbreitet. Von dort aus überträgt sich die Erregung in Sekundenbruchteilen auch in andere Bereiche Ihres Grosshirns. Ihr Stirnlappen wird stimuliert. Von dort aus gehen jetzt Willensimpulse aus, die Ihr zentrales Nervensystem in konkrete Handlungen umsetzt. Kopf und Augen reagieren bereits. Sie folgen dem Text, nehmen die darin enthaltenen Informationen auf wie ein Schwamm. Nicht auszudenken, was mit Ihnen hätte passieren können, wenn dieser Blindtext durch einen echten Text ersetzt worden wäre. Achtung! Dieser Blindtext wird gerade durch 130 Millionen Rezeptoren Ihrer Netzhaut erfasst. Die Zellen werden dadurch in einen Erregungszustand versetzt, der sich über den Sehnerv in dem hinteren Teil Ihres Gehirns ausbreitet. Von dort aus überträgt sich die Erregung in Sekundenbruchteilen auch in andere Bereiche Ihres Grosshirns. Ihr Stirnlappen wird stimuliert. Von dort aus gehen jetzt Willensimpulse aus, die Ihr zentrales Nervensystem in konkrete Handlungen umsetzt. Kopf und Augen reagieren bereits. Sie folgen dem Text, nehmen die darin enthaltenen Informationen auf wie ein Schwamm. Nicht auszudenken, was mit Ihnen hätte passieren können, wenn dieser Blindtext durch einen echten Text ersetzt worden wäre. Achtung! Dieser Blindtext wird gerade durch 130 Millionen Rezept

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Susanne Wagner in der SBS

Interview mit Susanne Wagner in der Gönnerzeitschrift dialog der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte vom April 2019. (Um das pdf zu lesen wird der Acrobat Reader benötigt.) pdf-download.