fragen

Aktuelle Fragen - Abstimmung Fusion AFS und SBAM Ende Februar 2020

Zur Zeit beschäftigen mich Fragen, die ich via Umfrage an alle interessierten Kollegen und Kolleginnen der Atemtherapie stelle - schreiben Sie mir doch Ihre Antworten, um mich bei meiner Meinungsbildung zu unterstützen, wenn das Thema Fusion AFS und SBAM auch für Sie von Relevanz ist und Sie etwas dazu sagen wollen.

Vielfarbne Fragen

«Kommen Menschen mit vielfarbnen Fragen / Geht zu Sokrates antworte ich», schreibt Rose Ausländer in einem ihrer Gedichte. Ja die Fragen bringen Farbe ins Leben. Es gibt bekanntlich keine dummen Fragen - dumm ist nur, keine Fragen zu haben. Oder die nicht dummen Fragen in einem dummen Moment zu stellen. Fragen können aber auch zermürben und zerstören, sie haben die Macht des Verhörs, des Selbstzweifels.

Welches ist die wichtigste Frage? Welches die spannendste? Welche Fragen stellen Sie jemandem, welche nicht? Gibt es andere Möglichkeiten als das Fragen um zu Antworten zu kommen? Welche Fragen stellen Sie, wenn Sie keine Antworten geben wollen? Welche Fragen haben Sie nie gestellt und brennen Ihnen unter den Nägeln?

Rose Ausländers Gedicht endet übrigens: «Die Vergangenheit / hat mich gedichtet / ich habe / die Zukunft geerbt / Mein Atem heißt / jetzt»

nicht!

... doch! Wenn Sie hier gelandet sind, sind Sie mir schon mal sympathisch.
Vielen Dank für Ihren Besuch und viel Spass beim Verweilen.

Diese Webseite ist eine Dauerbaustelle - zu meinem Vergnügen! Es tut mir leid, wenn etwas nicht funktioniert oder sonst komisch ist, gerne höre ich die Klagen! Es macht mir grossen Spass, zu entdecken, was alles schieflaufen kann (wenn ich genügend Zeit habe ...). Mail schreiben

atmen

Susanne Wagner, geboren 1974 in Bülach, aufgewachsen im Zürcher Unterland. Kindheit mit unzähligen Lesestunden und Feld- Wald und Wiesenerlebnissen unter freiem Himmel. Lieblingsbaum: Trauerweide oberhalb des Neeracher Rieds.

Dem Ruf der Stadt widerstrebend folgend, Studium der englischen Literaturwissenschaften und Linguistik, der Sinologie (Antikchinesisch) und des Völkerrechts an der Universität Zürich. Aufenthalte in Südkorea und Taiwan. Nachdiplome: Master of Advanced Studies ZFH in Arts Management (Winterthur 2008) und Rare Book Librarianship (Basel 2010).

Langjährige Tätigkeit als Übertragungsspezialistin für Blindenschrift bei der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Zürich. Seit 2019 Atemtherapeutin und -pädagogin nach Middendorf mit Branchenzertifikat OdA KT in eigener Praxis und weiterhin beschäftigt mit lebenslangem Lernen als Erwachsenenbildnerin und Web-Redakteurin.

basteln

Ich habe Vorlieben entwickelt für den Zwischenraum, für einen gewissen Minimalismus mit wenigen Elementen, die für sich sprechen dürfen. Klare Aussagen und klare Farben mit guten, aber auch überraschenden Kontrasten möchte ich zeigen. Es erinnert mich ein wenig daran, wie es ist, die Farbstifte, die ich als Kind zum Zeichnen und Malen brauchte, wieder hervorzunehmen und zu schauen, was aus den Farben entstehen will. Lieber nur eine Seite anstatt unzählige verschiedene, lieber nur eine Spalte Text, anstatt einer horizontalen Informationslawine. Dafür ein Fontpairing, welches den Augen des Lesenden schmeichelt und mich jedesmal erfreut, wenn ich es anschaue.

Tabula rasa

«Tabula rasa» habe ich dieses Webprojekt genannt, als ich im Frühling 2019 die vergangenen vier Jahre des Web-Inhaltes von mettmenhas.li vom Server nahm. Es passte (mir) nicht mehr. Eine Art virtueller Komposthaufen war gewachsen, den ich nicht umgraben mochte. Im Laufe des Herbstes kam die Zeit, noch einmal neu zu beginnen und ausgehend vom leeren Raum das zu platzieren, was mir wichtig ist. Zu Anfang meiner Web-Basteleien ging es mir oft darum, etwas zu tun, bloss weil es technisch möglich war oder ich gerade entdeckt hatte, wie ich es mir zu Nutze machen konnte. Nicht alles, was möglich ist, ist jedoch eine Augenweide oder dient der Orientierung. So war es an der Zeit, vom leeren Tisch aus zu arbeiten, auch um mir bewusst zu werden, was mir wichtig ist. Welche Mittel will ich einsetzen um (m)eine «innere Seite» ins Web zu bringen?

Scheitern zur Eigenmotivation

Was interessiert mich so am virtuellen Basteln? Es ginge viel schneller und das Resultat wäre wohl besser, wenn ich einen Profi ans Werk liesse beim Webdesign. Nur die Freude und Erfüllung, die mir dadurch verlorgen ginge, das wäre eine Tragödie. Durch das Basteln, das unermüdliche Ausprobieren und Scheitern gelange ich in eine Zustand der maximalen Aneignung der Materie. Lernen durch Erfahrung. Das will ich. Und dabei sehe ich, was ich kann und wie ich stetig dazulerne (und wieder vergesse). Auch für «Tabula rasa» habe ich noch viele Ideen, von denen ich zum Teil überhaupt nicht weiss, wie und ob ich sie umsetzen werde. Manche gehen mit dem Vorhaben zusammen, wieder einen Anlauf zum PHP-Lernen zu nehmen. Andere sind Spinnereien für Animationen, die vielleicht lustig sind zum Ausprobieren, aber nicht unbedingt praktisch für den Alltag. Doch das ist auch der Reiz am Basteln für mich - Experimentieren, Forschen, Tüfteln, Knurren und irgendwann zufrieden und glücklich sein oder mir Hilfe holen.

Von Hand

Handgestrickte Socken

Mein Forscher- und Entdeckergeist belässt es nicht beim Kontakt mit der virtuellen Welt. Das Auge kann eine gelungene Webseite genüsslich anschauen, wohlformulierte Texte regen den Geist und das Denken an - die anderen Sinne verlangen jedoch auch nach Erfüllung ihres Daseinszweckes. Wirklich mit der Hand zu arbeiten und ganz zu spüren, worum es dabei geht, das vermag die virtuelle Welt mir nicht zu geben. Deshalb werde ich weiterhin Papierchen zu Tierchen falten und Socken und Söckchen stricken. Wer einen Wunsch oder eine Bestellung hat, darf sich gerne bei mir melden! Mail schreiben

Die Kraft der Berührung

«Gerade im Moment des Verlusts zeigt sich am deutlichsten, was wesentlich für das Leben ist. Menschen brauchen Berührung, und zwar auf allen Ebenen: Körperlich, seelisch, geistig und wohl auch metaphysisch. Nur auf diese Weise können sie die Gefängnisse ihres Ichs verlassen. Die Berührung hat eine große Zukunft vor sich.»

spielen

Ob das Leben ein Spiel ist? Grosse Begeisterung kann ich für Spiele wie Dodelido aufbringen. Lachen erwünscht. Farben und Tiere spielen die Hauptrolle. GaranTIERT über sich selbst Lachen!

Resonanz im Spiel

Auch bei der Musik ist das Zusammenklingen das Salz in der Suppe. Aktiv spiele ich derzeit ausschliesslich das Alphorn. Am liebsten mit dem Quartett «Die schrägen Vögel» unter der Leitung von Priska Walss.

Vogelzeichnung von M. Buchschacher
Zeichnung: M. Buchschacher, 2019

Der Kontrabass steht gelangweilt in der Ecke und wartet auf Besuch und/oder bessere Zeiten. Auch das Waldhorn weint stumm im Kasten.

Bereits im Kalender steht jedoch die Singwoche der Kantorei Pro Musica 2020 in Ilanz. Alle Jahre wieder ... das möchte ich nicht missen.

staunen

Mit Flexbox die Navigation selber auf die Beine stellen und schauen, was passiert! Was für ein Luxus - nur eine Hobby-Webdesignerin wie ich kann sich damit vergnügen. Es bleibt immer spannend und lehrreich. Wenn einige Probleme gelöst sind, kommt ein neues oder ich habe eine Idee, wie es mir besser gefallen könnte. So habe ich schon manches Layout verbastelt, mit Vergnügen. Schliesslich geht es um mein Amusement ... oder wie Konfuzius gesagt haben soll: Der Weg ist das Ziel?

Das Staunen möchte ich auf jeden Fall weder missen noch verlernen. Gerade fürs Lernen finde ich das Staunen enorm wichtig. Das Unerwartete erleben zu können, setzt eine Offenheit voraus, die mir in der Hetze des durchgetakteten Alltags oft verloren geht. Nur durch Pausen, den Blick in die Weite und das Erleben von Stille kann ich das Staunen wiedererwecken. Und natürlich, indem ich meinem Atem lausche ...

Aktuelle Lieblingsbücher

  • Han, Byungchul (2012): Duft der Zeit. Ein philosophischer Essay zur Kunst des Verweilens. 12. Aufl. Bielefeld: transcript
  • Rosa, Hartmut (2019): Unverfügbarkeit. Unablässig versucht der moderne Mensch, die Welt in Reichweite zu bringen: Dabei droht sie uns jedoch stumm und fremd zu werden: Lebendigkeit entsteht nur aus der Akzeptanz des Unverfügbaren. 5. Aufl. Wien-Salzburg: Residenz

teilen

Bis zur virtuellen Aufräumaktion bin ich noch nicht gekommen, deshalb teile ich trotz gewisser Bedenken ab und zu etwas im Netz. Für die Zukunft möchte ich mich jedoch losmachen von den virtuellen Verpflichtungen oder zumindest selbstbestimmter, selektiv und bewusst ohne das gewohnte innerliche Ächzen eine virtuelle Feinauswahl pflegen. Der Weg dahin ist aber noch lang - und da ich stets mit den eigenen Webseiten beginne, werde ich im besten Fall in einigen Jahren in der virtuellen Askese ankommen. Wer weiss. Radikale Massnahmen sind nicht ausgeschlossen.

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Social Media

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Baustelle in Mettmenhasli

Die Inspiration zur Baustelle hatte ich 2019 lautstark vor dem Haus. Es ging länger, als vorgesehen. Es gab einige Widrigkeiten zu überwinden. Leider ist der Baustelle eine meterlange Buchenhecke zum Opfer gefallen. Verlorener Lebensraum für Vögel und Insekten.

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Susanne Wagner in der SBS

Interview mit Susanne Wagner in der Gönnerzeitschrift dialog der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte vom April 2019. (Um das pdf zu lesen wird der Acrobat Reader benötigt.) pdf-download.